Präzises und exquisites Handwerk erfordert nicht nur Geschick, Erfahrung und Liebe zum Detail, sondern vor allem auch Zeit. Damit diese knappe Ressource für die Herstellung hochwertiger Produkte genutzt werden kann, setzt List GC auf Digitalisierung und smarte Prozessoptimierung.
„Seit mehr als 70 Jahren stehen wir für feinste Handwerkskunst und das wird auch so bleiben. Was wir verändern, sind die Prozessabläufe und Kommunikationswege“, sagt Christian Bolinger, in der Geschäftsführung von List GC für den Bereich Manufacturing verantwortlich. „Digitalisierung ist ein wesentlicher Teil unserer Strategie, mit der wir uns den Herausforderungen der Gegenwart stellen. Gleichzeitig müssen wir darauf achten, Projekte zeitgerecht abzuschließen. Deshalb ist es essenziell, die Planung und Koordination unserer Fertigungsprozesse zu optimieren.”

Untrennbar statt Widerspruch: Handwerk und Digitalisierung bei List GC
Laut aktuellen Studien sehen 60 Prozent der österreichischen Unternehmen die Digitalisierung von Gewerbe und Handwerk als wichtigen Schritt für die Zukunft, doch nur knapp ein Drittel setzt klare Schritte, um Digitales mit Altbekannten zu verknüpfen. List GC geht das Thema aktiv an. Das international erfolgreiche Unternehmen mit Sitz im südlichen Niederösterreich hat es sich zum Ziel gemacht, mit 3D Smart Manufacturing die Digitalisierung und Automatisierung von Fertigungsprozessen voranzutreiben und damit die Chancen der digitalen Zukunft aktiv zu nutzen.

© List GC

Von der Planung bis zur Auslieferung
Mit 3D Smart Manufacturing setzt das Familienunternehmen seine gesamte Prozesskette in der Produktion digital auf: Angefangen vom Aufmaß, über den ersten Entwurf und der Konstruktion bis hin zu den Stücklisten, den finalen Fertigungen und der abschließenden Auslieferung des Produkts.

Mit intelligenten Einheiten vernetzt das System unterschiedlichste Arbeitsschritte und Informationsdetails: Daten für die Materialbeschaffung können direkt in Konstruktionszeichnungen eingefügt werden, detaillierten Materialdarstellungen machen den Konstruktionsprozess greifbarer oder unterstützen bei der optimalen Personal- und Einsatzplanung.

„Wir sehen sehr viele Ansatzpunkte für digitalisierte Prozesse bei uns. Zum einen direkt in der Konstruktion. Hier arbeiten wir mit digitalen Zwillingen, durch die wir komplexe Mechaniken prüfen oder Simulationen rasch durchführen können, was Entscheidungs- und Arbeitsprozesse enorm verkürzt.“,
Wolfgang Pusterhofer, Head of Manufacturing bei List GC

„Wir sehen sehr viele Ansatzpunkte für digitalisierte Prozesse bei uns. Zum einen direkt in der Konstruktion. Hier arbeiten wir mit digitalen Zwillingen, durch die wir komplexe Mechaniken prüfen oder Simulationen rasch durchführen können, was Entscheidungs- und Arbeitsprozesse enorm verkürzt.”
Wolfgang Pusterhofer, Head of Manufacturing bei List GC

Auch der Nachhaltigkeitsaspekt spielt eine große Rolle: Mit zunehmend digitaler Projektabwicklung schafft List GC nicht nur mehr Flexibilität und verkürzte Kommunikationswege, sondern spart zum Beispiel auch den Druck vieler 2D Pläne auf Papier ein.

Noch näher am Kunden und seinen Wünschen
Neben effizienteren Produktionsabläufen können auch Kundenbeziehungen durch digitale Strategien verbessert und zusätzlicher Mehrwert geboten werden. So kann List GC zum Beispiel schneller auf individuelle Anforderungen von Designern reagieren oder mit Hilfe von digitalen Visualisierungen eine gänzlich neue Oberfläche für einen Kunden realitätsgetreu darstellen, noch bevor die Produktion startet.

Die Digitalisierung ist auch im Handwerk ein fixer Bestandteil der Zukunft. Wichtig für die einzelnen Unternehmen ist dabei zu verstehen, wo ihr individuelles Potenzial liegt, um dieses mit Hilfe von digitalen Mitteln optimal ausschöpfen zu können.

„Bei uns passiert Digitalisierung nicht um der Digitalisierung Willen, sondern wird ganzheitlich in unsere Prozesse integriert. Unsere Kunden, und auch wir selbst, erwarten höchste Qualität und exquisites Handwerk. Durch den Einsatz von smarten Tools vereinen wir unsere traditionsreiche Expertise mit den Möglichkeiten der Zukunft“, so Christian Bolinger, abschließend.