Die „Boat International Design & Innovation Awards“ würdigen alljährlich herausragende und innovative Yachtprojekte. In der Kategorie „Best Interior Design – Sailing Yachts“ ging der Preis diesmal an die Segelyacht Ribelle mit einem Interieur entworfen von Designer Rémi Tessier. In der Kategorie „Best Interior Design – Motor Yachts 1,000GT and Above“ wurde die Motoryacht Barbara – entworfen von Interior Designer Sam Sorgiovanni – mit einem Jury-Sonderpreis geehrt. List General Contractor war bei beiden Projekten maßgeblich an der Realisierung der Interior Designs beteiligt.

Meisterhafte Lösungen bei SY Ribelle

In ihrer Kategorie ist die SY Ribelle mit einer Länge von 32,5 Metern und einer Ausbaufläche von 128 Quadratmetern die kleinste Segelyacht. Dies und der Wunsch der erfahrenen Eigentümer nach zukunftsweisendem Design wurde von Rémi Tessier mittels außergewöhnlicher, mehr geschwungen-organischer denn zeitgenössisch-klassischer Formensprache realisiert. Ein detailreich durchdachtes Material-Ensemble aus mattem und hochglänzendem Teak, Leder und Kupfer lässt die Räume optisch großzügiger wirken. List GC war bei der Umsetzung dieser herausfordernden Aufgaben für das komplette Interieur zuständig.

Die Herausforderungen bei der SY Ribelle als Sportsegelyacht sind die strikten Auflagen hinsichtlich Gewicht und Demontierbarkeit der Einbauten für Regatta-Teilnahmen. Die List GC Engineers hatten sich einer ebenso zentralen wie besonderen Aufgabe zu stellen: Die Kupferoberflächen der Ribelle waren nahezu als Spiegeloberflächen auszuführen und sollten gleichzeitig dem unbedingt notwendigen Oxidationsschutz Rechnung tragen. Das Ergebnis all dieser Bemühungen ist der Innenraum einer Segelyacht, den Boat International als „Triumph der Raumplanung“ bezeichnet. List GC Managing Director Theresa Ludwiger-List fasst zusammen: „Darüber können wir natürlich nur glücklich und stolz sein und den Eigentümern, Rémi Tessier, Vitters und allen Beteiligten ganz herzlich gratulieren.“ Auch Managing Director Josef Payerhofer freut sich über die Auszeichnung für die geleistete Arbeit:

„Die Verleihung eines Awards für das von uns realisierte Interior ist die beste Bestätigung, dass wir es richtig gut gemacht haben.“

Fantasievolles Zusammenspiel bei MY Barbara

Das Stiegenhaus der MY Barbara (88,5 Meter) wurde mit dem „Judges’ Commendation Award“ geehrt. Das Interieur Design stammt von Sam Sorgiovanni, gebaut wurde die Yacht von der Werft Oceanco. „Ein Stiegenhaus stellt immer eine der größten Herausforderungen dar“, erklärt Josef Payerhofer, „schon weil es meist so viele Schnittstellen beinhaltet.“

Im Mittelpunkt präsentiert sich ein von Glas und Hochglanz polierten Säulen umgebener Lift, der von einem Kunstwerk aus Edelholz und Metall umrahmt wird. Im Besonderen die Kombination aus Stein, Teppich und Spiegel-Oberflächen und der Einsatz von indirektem Licht, heben jede einzelne Treppenstufe besonderes hervor. Die große Herausforderung hierbei war die Umsetzung des besonderen Designs in Verbindung mit der optimalen Kombination der verschiedenen Materialien sowie die Koordination der international agierenden Produzenten und Künstler.

Das Ergebnis versetzt in Staunen: Freitragende Stufen, die aussehen, als ob sie schweben würden, Spiegeleffekte, Kombinationen aus Holzstäben und Lederpanelen und ein Handlauf, der sich über Außenkontur zweier Stockwerke emporwindet.

Das Geheimnis: Gute Kooperationen

Wessen Alltag es ist, allerhöchste Ansprüche zu erfüllen, weiß um die Bedeutung perfekter Zusammenarbeit, sowohl innerhalb des Unternehmens als auch nach außen mit Auftraggebern und Lieferanten.
Theresa Ludwiger-List schätzt darum besonders die hervorragende Kooperation zwischen allen Partnern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Nur wenn alle Beteiligten nahtlos zusammenarbeiten, können derart anspruchsvolle Projekte souverän gemeistert werden. Je besser die Kommunikation, je stärker das Vertrauen, desto größer die Möglichkeiten für das Ergebnis.“ Auch Josef Payerhofer unterstreicht die Bedeutung von Partnerschaften: „Ein solches Projekt ist auch ein alle Projektphasen durchlaufender Abstimmungsprozess.“

Die verbauten Materialien und Einzelteile kommen teils vom anderen Ende der Welt, daraus resultiert die hohe Komplexität der Projekte. Projekte stehen und fallen mit dem Findungs- und Auswahlprozess der außer-gewöhnlichen und mitunter seltenen und einzigartigen Materialien. Die List GC Engineers vereinen in ihrer Tätigkeit Design und Technik – sie suchen unermüdlich nach den besten Materialien und der perfekten Umsetzung im Sinne des Designs. „Hier sind wir in der glücklichen Situation, mit wirklich hervorragenden, sachverständigen und erfahrenen Partnern langjährig zusammenarbeiten zu dürfen“, so Theresa Ludwiger-List.